Eva Heimbach
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URSPRÜNGE DES THEATERS

„Das Theater ist der magische Ort, wo, wenn man Glück hat, ein Wunder passieren kann“ (Thomas Langhoff).

Während Musik und Gesang mit dem Gehör, die Malerei mit dem Sehvermögen aufgenommen werden, integriert das Theater spielen alle Sinne des Menschen. Generell liegen die Wurzeln der Theaterkunst in der Fähigkeit des Menschen zur Nachahmung der Wirklichkeit. In der Urgesellschaft hatten die Menschen ein zyklisches, ganzheitliches Weltbild. So vollführten beispielsweise die Jäger Tänze, um die Jagd auf ein gefährliches Wild darzustellen und spielten selbst das sterbende Tier nach oder die Fischer ahmten mit Gesten und Lauten das Plätschern des Wassers nach. Es schien ihnen, als könnte man auf diese Weise in Kontakt mit jenen unsichtbaren, geheimnisvollen Kräften kommen, die über den Erfolg oder den Sieg einer Sache entschieden.
Daraus gingen die Ritualspiele hervor. Die größte Bedeutung hatte dabei der Dionysoskult - die Verehrung des Fruchtbarkeitsgottes Dionysos. Theater war also in seiner Urform ein Ausdruck, bei dem es um die Verbindung und den Kontakt mit dem Lebendigen ging.

 

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