Eva Heimbach
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SPIEL

„ Beim Spiel kann man einen Menschen in einer Stunde besser kennenlernen als im Gespräch in einem Jahr. " (Platon, 427-438 v. Chr., griechischer Philosoph)

Im Spiel können wir uns verhalten, wie wir wollen: ängstlich sein, mutig sein, verrückt sein, närrisch, zerstörerisch oder frech. Entsprechend bezeichnet Grotowsky (1968) das Spiel als spirituellen Prozess, bei dem es um Öffnung jenseits der Masken der Persönlichkeit geht. Spiel ist nicht das, was wir tun, sondern wie wir es tun. Spiel hat keinen bewussten Zweck. Das Spiel erschafft einen Raum, in dem wir uns erlauben können, frei zu sein. Unser Handeln zieht hier keine Konsequenzen nach sich. Folglich erübrigen sich Bewertungen; es gibt kein richtig oder falsch, gut oder böse. Doch diese Art von spielen scheinen wir oft schon fast vergessen zu haben.

In unserer Kultur sind vor allem konkurrenzorientierte Spiele verbreitet. Gerade Kinder lieben und brauchen es, Spiele zu erfinden, bei denen es um reines Experimentieren und Ausprobieren geht; denn hier können sie ihre Talente, ihre Begabungen und alles was ihnen Freude macht, frei erkunden. Im Reich der Märchen wird der Gedanke des Spiels durch eine Reihe von Archetypen repräsentiert, wie z.B den Narren, den Schelm oder das Kind.

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